»ABAKKANA – BARA«

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Es war einmal vor vielen hundert Jahren, als das Tauschen von Waren noch die gängige Art des Handels war. Familien lebten davon, sich auf bestimmte Waren zu spezialisieren, um den eventuellen Überschuss als Gewinn mit Waren eines anderen Händlers auszutauschen. Die Menschen lebten vom Tauschen ihrer Waren und Dienstleistungen. Die Marktplätze dieser lang vergangenen Zeit, präsentierten sich laut und staubig und die Marktschreier waren in ihrem Element. Den Menschen gefiel dieses Treiben, das immer sehr interessant war und außerdem gab es viele Neuigkeiten zu hören. Wie schön mag diese Zeit wohl gewesen sein? Ach könnten wir doch in einer Zeitmaschine durch die Zeit reisen und diese wohl einzigartige Zeit, das Goldene Mittelalter, miterleben. Zeitmaschinen gibt es leider nicht – zumindest nicht für den Großteil der Bevölkerung –, also denke ich darüber nach, wie wir diese Zeit im Jetzt und Heute wieder aufleben lassen können…

Bei meinen verschiedensten Recherchen stellte ich fest, dass sich immer mehr schlaue Köpfe mit der Wiedergeburt dieser Zeit beschäftigen. Sie machen sich Gedanken über die Auswirkungen der Globalisierung und wie sie diese uralten Vorgehensweisen wieder ins Leben rufen können und so stoße ich auf die verschiedensten Tauschringe. Sie sind ein Weg, um mit Hilfe einer so genannten »Ersatzwährung« den Geldmangel zu überwinden und den steuereintreibenden Staat zu überlisten. Es wird hier ganz klar immer nur dann »Geld« geschaffen, wenn der Empfänger einer Leistung mit einer auf sich selbst oder auf ein anderes Mitglied des Tauschrings bezogenen Tauschquittung bezahlt. Egal ob die Tauschquittung, ähnlich richtigem Geld, einen festen Wert hat, oder ob lediglich eine individuelle Leistungsmaßeinheit geboten wird wie zum Beispiel durch einen übertragbaren Gutschein für eine Einmal-Dauerwelle als Bezahlung für zwei Kilogramm Fleisch.

Das Geld, das hier entsteht, ermöglicht von der übrigen Wirtschaft völlig losgelöstes Handeln. Kommt ein solcher Tauschring auch nur annähernd in die Nähe einer tatsächlich funktionierenden »Privatwährung«, wird er, wegen der angeblichen drohenden Gefahr für den Staat und die Stabilität der Wirtschaft, unverzüglich verboten. Das ist einer der Gründe, warum sich solche Tauschringe nicht überregional durchzusetzen wagen und so denke ich: »Das klingt auch vollkommen logisch, denn ein »Staat« lässt sich doch nicht von ein paar »Verrückten« die Butter vom Brot nehmen!«

Die ARD berichtete beispielsweise im Oktober des Jahres 2006 in ihrem Magazin »Plusminus« über den »Chiemgauer«. Angefangen hatte das Ganze im Jahre 2003, als mit einem Schülerprojekt in Prien, ein Gutschein-System eingeführt wurde, das die Wirtschaft in der Region beleben sollte. Nach nur sechs Monaten fühlte sich die Region sichtlich gestärkt.

Dann stellte ich fest, dass das »Regiogeld« an vielen Orten Deutschlands nachgeahmt wird und dass es weitere Initiativen im Allgäu, am Bodensee und in Brandenburg gibt und seit dem Jahr 2002 in Bremen der »Roland«, mit der Orientierung auf einer ökologischen und dezentralen Wirtschaftskultur, zirkuliert. Schade, dass sich all diese wundervollen Modelle immer nur auf eine bestimmte Region beschränken, denn was bringt es dem Stuttgarter, dass es in Bremen den »Roland« gibt? Außerdem ist deren Existenz in Deutschland, im Gegensatz zu anderen Ländern wie der Schweiz, Argentinien, USA oder Neuseeland, noch deutlich unterentwickelt ist. Können Tauschringe also nur regional funktionieren?

Nein! Denn jetzt es gibt den »BARA«!

Denn wir brauchen ein System um die Bedürfnisse der Menschen zu befriedigen!

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… Startkapital für eine neue Firma braucht.
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pfeil-nach-unten

DerBara-Titel-01072015

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