»Die Illusion der Angst!«

Eine chinesische Weisheit entlarvt das Phänomen Angst: »Angst klopfte an die Tür, Vertrauen öffnete, und niemand war draußen!«

Kürzer können wir die Illusion der Angst nicht beschreiben. Der Begriff Illusion kommt aus dem lateinischen illudere und heißt sein Spiel treiben, täuschen. Sind wir indentifizert mit der Angst, treibst sie ihr Spiel mit uns. Wir täuschen uns selbst, weil wir oft auf die Angst hören. Wo wir doch wissen, dass Angst ein schlechter Ratgeber ist! Und dann sind wir wieder ent-täuscht.

Prentice Mulford verdeutlicht in seinem Buch »Meisterschaft des Lebens«, wie sinnlos Angst ist: »Würde die Rose mit ihrer beschränkten Intelligenz von der Furcht beunruhigt und geplagt, die Sonne könnte morgen nicht mehr scheinen oder es gäbe kein Wasser mehr oder kein Geld im Haus oder keine Kartoffeln im Keller – sie wäre gewiss eine niedergeschlagene, hilflos und verlassen dreinblickende Blume. Sie würde die Kraft, die sie zum Einsammeln und Aufnehmen jener Elemente verbraucht, die ihr nötig sind, um eine Rose zu werden, in Angst und Ängstlichkeit verbrauchen. Die Bedürfnisse der Stunde sind die einzig wahren Bedürfnisse. Wie nun die unbeschwerte, ungeängstigte und sorglose Rose die Kraft aufnimmt, um zu wachsen und sich aus den Elementen um sich herum in Schönheit zu kleiden, so nimmt auch der sorglose, ungeängstigte Menschengeist tausendfach mehr davon auf, was ihm zur Ausführung seiner Pläne nötig ist und ihm zu seinem Glück verhilft.« (Prentice Mulford: Meisterschaft des Lebens. Heyne 1991)

Auch Nelson Mandela entlarvte die Angst: »Unsere tiefgreifendste Angst ist nicht, dass wir ungenügend sind. Unser tiefgreifenste Angst ist, über das Messbare hinaus kraftvoll zu sein. Es ist under Licht, nicht unsere Dunkelheit, die uns am meisten Angst macht. Wir fragen uns, wer bin ich, mich brillant, großartig, talentiert, fantastisch zu nennen? Aber wer bist du, dich nicht so zu nennen? Du bist ein Kind Gottes. Dich selbst klein zu halten dient nicht der Welt. Es ist nichts Erleuchtetes daran, sich so klein zu machen, dass andere sich um dich herum nicht sicher fühlen. Wir sind alle bestimmt zu leuchten, wie es die Kinder tun. Wir sind geboren worden, um den Glanz Gottes, der in uns ist, zu manifestieren. Er ist nicht nur ein eingen von uns, er ist in jedem Einzelnen. Und wenn wir unsere eigenes Licht erscheinen lassen, geben wir unbewusst anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun. Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch andere.«

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