Zentralbanken werden Geld drucken bis zum Kollaps!

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Der Schweizer Finanzberater Marc Faber vergleicht Zentralbanker mit Alchemisten, die versuchten Gold herzustellen. Das sei zum Scheitern verurteilt und am Ende würden ehrliche Bürger auf unverfrorene Weise enteignet.

Wenn es um die Bewertung und Beschreibung der internationalen Geldpolitik geht, dann findet Marc Faber meist die treffenden Worte. In einem Interview mit dem Nachrichtensender CNBC sagt er: „Wenn ich an Zentralbanken denke, das denke ich an Alchemisten. Die versuchten alle möglichen Pulver und Chemikalien zu mischen, um möglicherweise Gold herzustellen. Und alle scheiterten“. Die Zentralbanken heutzutage hantierten im übertragenen Sinne nur mit Wasser, in anderen Worten: mit Papiergeld. Das könne langfristig zu keinem guten Ergebnis führen.

Selbst wenn die Inflation einsetze, werde man immer weiter eine expansive Geldpolitik betreiben, glaubt Faber. „Sie werden weiter Geld drucken. Die Bilanzen der Fed und anderen Zentralbanken werden weiter wachsen, bis das ganze System kollabiert. Und Sie und ich mit Goldbesitz werden besser dastehen als mit Papiergeld“.

Große Gefahren sieht Faber für die Altersvorsorge der Menschen, wenn versucht werde, mit negativen Zinsen und Bargeldabschaffung Inflation zu erzwingen. „Es ist die unverfrorene Enteignung von Ersparnissen ehrlicher Menschen. Und in diesem Szenario halte ich lieber Gold als Cash“, so Faber.

Bernd M. Schmid (Finanz Punk)


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